reviews - Last Day Tomorrow

Rock Hard

Moderner, melodischer Death Metal, etwas Groove-Thrash, ein wenig Metalcore und ein Spritzer Prog – die stilistische Mixtur, die diese junge Band auftischt, klingt
in Worten wirrer als das Ergebnis. Ein clever ausbalanciertes Songwriting und die Vermeidung von allzu klaren Schwerpunkten in einzelnen Songs machen es möglich. Was andernorts schnell zu Einförmigkeit führt, führt hier zu Kohärenz. Die Platte wirkt nie ziellos, klingt wie aus einem Guss, gewährt keine Verschnaufpausen und läuft von Anfang bis Ende gut rein. Es macht Freude, dem spürbaren Herzblut der Musiker zuzuhören, denn obwohl all das schon mal irgendwo zu hören war, muss man der Band zugute halten: selten in dieser Kombination oder so gut. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass die clean gesungenen Parts der Fronter-Doppelspitze in melodischer Hinsicht etwas prägnanter sein könnten. Ansonsten das starke Debüt einer Band, das für die Zukunft hoffen lässt.

Note:7,5
Autor: Hendrik Lukas

PowerMetal.de

Glorreiche Sieben vermöbeln die gestandene moderne Melodic-Death-Metal-Konkurrenz

Auf einer längeren Autofahrt fiel mir beim pflichtbewussten Durchhören einiger wenig aufregenden Neuveröffentlichungen schließlich ein Scheibchen mit dem Titel “Last Day: Tomorrow” in die Hände. Weder das apokalyptische Cover noch Bandname oder Albumtitel ließen vermuten, dass es sich um mehr als einen durchschnittlichen Neuaufguss der altbekannten Death-Metal-Leier handeln könnte. Wie hätte ich auch ahnen können, eines der besten Debüts in Sachen Modern Metal in den Händen zu halten, die in den vergangenen Jahren das Licht der Welt erblickten? Während ein knapp 40minütiger Sturm über mich hinweg zog, saß ich geplättet, mit offener Kinnlade und gesträubtem Fell hinterm Lenkrad. Wen wundert’s? Auf einen solch bombastischen Geniestreich war ich beim besten Willen nicht vorbereitet.

Aber nochmal zum Mitschreiben: Sieben junge Franken veröffentlichen einen kompakten Erstling, ambitioniert und entschlossen bis in die Haarspitzen, und lassen die gestandene, zahlenmäßig übermächtige Konkurrenz dermaßen alt aussehen, dass man sich nur verwundert Augen und Ohren reiben kann. Zumal es die wackeren Recken gleich mit einer ganzen Reihe an Gegenspielern aufnehmen: Ihr moderner Mix aus Death, Thrash, Heavy, Industrial und Nu Metal bedient gleich eine ganze Wagenladung an Geschmäckern und Musikrichtungen, ohne auch nur eine Sekunde lang bequem einen der Platzhalter zu kopieren. Das Ergebnis klingt eigenständig, überzeugend, und dermaßen reif und selbstbewusst, als wären DIEVERSITY schon seit Menschengedenken im Geschäft. Die Konkurrenz, die sowohl MACHINE HEAD als auch AS I LAY DYING, sowohl DISTURBED als auch CHILDREN OF BODOM heißt, wird keineswegs als zu mächtig angesehen, vielmehr mit “Last Day: Tomorrow” in Sachen Originalität und Überzeugungskraft im Handumdrehen links liegen gelassen, als wär’s das Natürlichste auf der Welt. 

Thrashig-bolzende Rhythmen, fette Gitarrenwände, hochmelodiös-atmosphärische Keyboards bilden das Grundgerüst der zehn Metal-Granaten, häufig gewürzt mit anspruchsvollen Tasten- und Stahlsaitensoli. Alle Instrumentalisten liefern handwerklich hervorragende Arbeit ab, ergänzen sich glänzend und bilden eine machtvolle Einheit. Das herausragendste Merkmal der Band dürften indes die beiden Sänger sein, die von tiefsten Growls über wütendes Gebell, aggressives Geschrei bis hin zu ergreifenden, tragischen Gesangslinien wahrlich alle Bereiche abdecken, die sich der gemeine Metalfan vorstellen kann. Was die zwei Herren auf “Last Day: Tomorrow” abliefern, ist aller Ehren wert und verschafft DIEVERSITY ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Inspiriert von Kalibern à la TRIVIUM, AS I LAY DYING, CHILDREN OF BODOM oder auch ILL NINO, ist das hier abgelieferte Gesamtpaket dennoch völlig unabhängig und eigenständig. Gerade TRIVIUM fallen mir beim Durchhören zwar immer wieder ein, doch was DIEVERSITY hier am Start haben, stellt beispielsweise “In Waves” in Sachen Energie und Einfallsreichtum locker in den Schatten.  Absolute Höchstpunktzahl ernten die Würzburger im Übrigen vor allem für ihre Refrains: Egal ob ’1408′, ‘Last Day: Tomorrow’ oder ‘The Other Side’ – hier werden massig Gänsehautmelodien abgeliefert, nach denen sich die großen Vorbilder die Finger lecken dürften. Ganz, ganz großes Kino! Doch auch die Verse werden keineswegs nur beiläufig heruntergenudelt: Deren abwechslungsreiche Gesangparts und intelligente Rhythmik lassen nie den Eindruck aufkommen, als würde man sich allein auf ein paar Ohrwurm-Kehrverse verlassen. Das Gesamtpaket stimmt einfach, und es verblüfft mich bei jedem Hördurchgang aufs Neue, dass es sich hierbei um ein Debütalbum handeln soll. Auch habe ich in den letzten Jahren selten eine Band gehört, bei der die komplette Bandbreite zwischen Geschrei und Gesang geboten wird, ohne dass je der Eindruck aufkäme, man wollte es einfach allen Interessierten recht machen. Zahllose vergleichbare Veröffentlichungen praktizieren seit Jahren Anbiederung an gewisse Zielgruppen. Von diesem kreativitätshemmenden Kalkül kann bei DIEVERSITY nicht die Rede sein – das hier ist einfach nur moderner Metal vom Allerfeinsten!

Dennoch möchte ich – beinahe erleichtert – ein paar wenige Kritikpunkte anführen: So sehr mich der abwechslungsreiche Gesang der beiden Fronter auch begeistert, fällt das (seltene) schwarzmetallische Keifen doch störend auf, wie leider ausgerechnet zu Beginn des Openers ’1408′. An den High Pitch Screams kann sicherlich noch gefeilt werden. Auch der an sich recht druckvolle, professionelle Sound der Platte ist mir insgesamt nicht differenziert genug; hier und da stimmt für meinen Geschmack die Balance zwischen den Instrumenten nicht  zu 100%. Und für einen Zehntracker ist eine Gesamtspielzeit von 37 Minuten einfach etwas zu wenig. Ich bin ja selbst ein großer Fan kompakter Kompositionen, aber bei dermaßen herausragendem Songwriting könnte die eine oder andere Nummer durchaus auch einige Minuten länger dauern. Langeweile bliebe trotzdem ein Fremdwort.

Wie dem auch sei – ich denke es ist müßig darauf hinzuweisen, dass es sich hier um Klagen auf extrem hohem Niveau handelt. Ist es nicht großartig, bereits ein überwältigend starkes Album geliefert zu bekommen, in der Gewissheit, dass die Band noch Luft nach oben hat? Hiermit erteile ich ihnen persönlich die Absolution für weitere Schand…, äh, meinte, Großtaten jeglicher Art! Selten hat mich ein Debüt dermaßen aus den Socken gehauen wie “Last Day: Tomorrow”. Und ebenso selten konnte ich bislang eine Kaufempfehlung an Metalfans aus quasi allen Lagern, ja grundsätzlich an alle Freunde origineller harter Musik richten. Ich hoffe – und bin überzeugt! -, noch viel von dieser ambitionierten Truppe zu hören!

Note: 8.50
Autor: Timon Krause

Metal.de

Obwohl inzwischen jedem klar ist, dass der angekündigte Weltuntergang 2012 mal wieder nichts als heiße Luft war, haben sich die Würzburger von DIEVERSITY genau diesem Thema zu Herzen genommen, und als Aufhänger für ihr Debut „LAST DAY TOMORROW“ benutzt. Auf zehn Tracks gibt es hier Heavy Metal der ganz modernen Sorte, man bewegt sich irgendwo im Fahrwasser von SOILWORK, SONIC SYNDICATE oder auch mal SLIKPNOT. Das Schema ist hierbei denkbar einfach gestrickt, eine bitterböser Strophe trifft wie so oft auf cleane Refrains, mal mit viel Dampf, wie im recht Hardcore-lastigen „Just Lies“, mal eher melancholisch, wie in (von einem leider etwas dominanten Keyboard durchzogenen) „Ressurection“. Dass das Ganze trotz der etwas abgenutzten Struktur funktioniert, beweisen aber bei fast jedem Song die ausgezeichneten Refrains, die sich unweigerlich im Gehör festsetzen und oftmals einen geradezu poppigen Ohrwurmcharakter besitzen. Das geht schon beim Opener „1408“ los, und zieht sich über die gesamte Spielzeit, auch wenn sich mit „WFYIH“ und „These Words“ zwei eher lahme Kandidaten eingeschlichen haben.

Das Keyboard neigt leider ab und an dazu, kräftig an den Nerven zu zerren, da scheint die überzeugende Gitarrenarbeit manchmal etwas zu sehr in den Hintergrund zu geraten. Da dass aber auch schon der einzige kritische Punkt auf „Last Day Tomorrow“ bleibt, ist das Fazit schnell gemacht: Sauberer, moderner Metal, der für alle Fans der oben genannten Kollegen etwas bietet, und bei den Melodien auf ganzer Linie überzeugt. Bahnbrechende Ideen sucht man hier natürlich vergebens, die bekannten Zutaten werden aber sehr überzeugend umgesetzt. Man darf gespannt sein was von der jungen Truppe noch kommt.

Gesamtwertung: 7/10

Metalunderground.at

Lieb und nett war Gestern und alles soll sich ab Morgen ja bekanntlich verändern. Es ist ja so es munkeln ja die Leute an allen Ecken und Enden was uns wohl erwartet. Für mich ist es wohl ein Tag wie jeder andere oder? Hm nicht ganz, das neue Album von Dieversity wird da erscheinen. Die Band hat mit dem Titel „Last Day Tomorrow“ und dem amtlichen Cover genau die Thematik aufgegriffen. Ob man dies nun ernst nimmt oder nur mit diesen Thesen kokettiert weiß wohl nur die Band selbst.
Gibt es nun deshalb Apokalypse Sound par excellence? Nein überhaupt nicht, denn die Modern lastige Melodic Death Metal Band aus Deutschland serviert uns wirklich Stilecht The Modern Art of Metal! Ja meine Wenigkeit weiß schon bescheid, das es wohl in den letzten Jahren viele Bands großspurig angekündigt haben und dann war nichts dahinter. Dieses Geplänkel haben aber die German Modern Melodic Deather überhaupt nicht nötig. Sie bauen auf das was sie gesagt haben, ganz im Gegensatz zu den Politikern. Der Name ist hier wirklich Programm und das hört man quer durch den Output. Gut man kann zu einer modernen, oftmals leicht Core lastigen Death Metal Runde der melodischen Art stehen wie man will, sie muss gut aufbereitet sein und nicht zu abgelutscht klingen. Dies tut man auch nicht, denn sehr ausgereift und erfrischend schallen die Stücke daher. Wehrmutstropfen wird für viele das Synthyspiel sein, dieses ist bei vielen ja sehr verpönt. Selbiges wird aber von den Burschen ganz gut umgesetzt und nicht zu stark in den Vordergrund gedrängt. Sicherlich dominiert es oftmals, dennoch übertreibt man es nicht zu stark in den Vordergrund gedrängt. Sicherlich dominiert es oftmals, dennoch übertreibt man es nicht und wirkt dazu gar zu weichspülartig. Die Kombination aus sehr harschen Beats und Shouts, wie auch den etwas idyllischer wirkenden Parts, welche durchaus auch im Melodic Metal Bereich der moderneren Art stehen könnten wurden sehr sinnvoll fusioniert bzw. lässt man diese Parts amtlich aufeinander prallen. Der individuelle eigene Sound ist sehr stattlich ausgefallen. Obwohl man eine Vielzahl aus Technikingredienzen ins Gefecht wirft, kommen die Tracks nicht zu überladen rüber. Die Auswahl und das dazugehörige aussieben wurde sehr gut umgesetzt und so kommen die Stücke sehr pressgenau durch die Boxen. Vom Gefühlstechnischen Standpunkt aus gesehen werden einige Bereiche aufgearbeitet und genau die Wechselthematiken sind für mich immer ein Garant das man etwas Besonderes zur Unterhaltung bietet. Die Würzburger verstehen es ausgereifte Techniken, weit aus laufen Beats und Vibes, mit etwas sachteren, wie auch straighteren Passagen zu einem Hörgassmus zu arrangieren.

Fazit: Super erster Auftakt in der Karriere. Viel steckt hinter dem Album und wurde adrett zu einem stattlichen Süppchen zusammengebraut. Ob nun die Welt untergeht oder auch nicht, der Sound der Würzburger wird sich auch im Nachhinein durchsetzen können.

Gesamtwertung: 5/5
Autor: Robert

MetalHammer

Der ganze Hype um den angeblichen Weltuntergang am 21.12.2012 ist nun doch schon eine Weile her. Einige Leute verstehen aber offensichtlich nicht, dass dieser Zug längst abgefahren ist und springen noch immer auf denselben auf: Dies ist auch bei der fränkischen Modern Metalband DIEVERSITY der Fall, die bereits auf dem Coverartwork ihrer Debütscheibe LAST DAY: TOMORROW den gefallenen Big Ben inmitten von brennenden Trümmern zeigen. Überlebt hat offensichtlich nur eine Blondine im kleinen Schwarzen. Nun ja. Gehen wir lieber einen Schritt weiter zur Musik: Wie derzeit unzählige junge Metalcombos bauen auch DIEVERSITY auf den Wechselgesang zweier Sänger, die sich mit Growling und klaren Vocals gegenseitig ergänzen. Das klingt über weite Strecken ganz passabel und sorgt für Dynamik, wobei die klare Stimme manchmal etwas lasch wirkt und noch mehr Durchschlagskraft entwickeln könnte (´Just Lies´). Die Gitarrenarbeit macht dagegen einen guten Eindruck und punktet mit Verspieltheit und Härte (´W.F.Y.I.H.´, ´The Other Side´, ´These Words´). Leider muss man dem Album einen relativ miesen Sound attestieren, der das akustische Erlebnis von LAST DAY: TOMORROW über weite Strecken trübt. In der Gesamtbetrachtung sind den Jungmetallern von DIEVERSITY durchaus gute Ansätze nachzuweisen, die bei einem möglicherweise anstehenden Nachfolge-Album allerdings mit mehr Konsequenz, einem nicht ganz so klischeebelasteten Konzept und besserem Sound umgesetzt werden müssen.

Gesamtnote: 3,00
Autor: Katrin Riedl

inHard.de

Ein starkes Scheibchen in Sachen modernem Melodic Deathmetal legt der Siebener aus dem Frankenland mit „Las Day: Tomorrow“ vor. Die Truppe um Mastermind Daniel hess lässt auf den 10 Tracks keine Langweile aufkommen und hält den Hörer mit einer raffinierten Mischung aus thrashigen Parts, fetten Gitarrenwänden, eingestreuten Keyboardflächen und spannungsgeladener Atmosphäre mit jeder Menge Druck und Dynamik bei der Stange. Da fällt es schwer, einen besonderen Anspieltipp hervorzuheben. Lasst vielleicht mal Stücke wie den tollen Opener „1408“ oder „The Other Side“ auf euch wirken!

Gesamtwertung: 5/5
Autor: Olaf Rominski

hardharderheavy.de

Das gleich vorneweg: LAST DAY: TOMORROW des
fränkischen Septetts Dieversity hat eines der schönsten Cover, die mir zuletzt unter die Augen gekommen sind. Auch wenn es natürlich eine Katastrophe darstellt, gefällt mir das Artwork von Colin Marks enorm gut. Mal schauen,
ob auch der musikalische Inhalt da mithalten kann.

“1408″ und “If I close my Eyes” zeigen direkt als Opener-Doublette, dass es hier progressiv und richtig schön auf die Zwölf gibt. Zwei Sänger, die allerdings nicht nur jeweils einen Gesangsstil übernehmen, sondern beide jeweils klar und gegrowlt singen können, dazu eine schön fett produzierte Gitarrenbreitwand,
über der die Keyboards thronen und sich gelegentlich in solistische Höhen schwingen – das sind die Zutaten für das Prog-Thrash-Menü, das Dieversity auftischen. Und ich muss sagen – das ist echt eine feine Sache,
was da aus den Boxen dröhnt. Auch der Titelsong, “Last Day: Tomorrow”,
und “Inside Out” schlagen in die gleiche Kerbe. Dabei tut es gut, dass die Songs, in denen ja ohnehin schon jede Menge Kreativität steckt, relativ kurz gehalten sind – nur zweimal geht es über die Vier-Minuten-Grenze hinaus. Das ist insofern gut, als dass es das Anhören von LAST DAY: TOMORROW enorm erleichtert, aber dennoch nicht platt wirkt. “Just Lies” ist dann ein düsterer Stampfer,
eher langsam, nicht so wirklich eingängig, aber keineswegs schlecht.
Vor allem der Refrain erinnert an Soilwork – was im Bandkontext beileibe nicht die schlechteste Referenz ist!
Der Mittelteil von “W.F.Y.I.H.”, das kurz für “Wait for you in hell” ist, lässt dann kurzzeitig Glückshormone im Dutzend explodieren. DAS ist mal eine echt erhaben schöne Harmoniefolge, Chapeau, die Herren!
“The other Side” ist sehr langsam, aber überzeugt durch die doppelläufigen Riffs zum Refrain und das feine Keyboard-Solo.
Überhaupt muss angemerkt werden, dass hier auf richtig hohem Niveau musiziert wird, wie auch bei “Pathfinder” und “Ressurection” festzustellen ist. Gerade bei letzterem gibt es wieder so ein gigantisches, wenn auch sehr kurzes Keyboardsolo mit Gänsehautgarantie. Der letzte Song “These Words” steht seinen Kollegen in nichts nach – treibend diesmal, melodisch und voller Aggressionen, die bestimmt im Konzertkontext gut abgebaut werden können.

Fazit: Gerade wenn man bedenkt, dass es sich hier um das Debüt-Album des Septetts handelt, ist das Ergebnis umso eindrucksvoller. Eine richtig runde Sache, ein tolles Album einer Band, die noch viel erreichen kann.

Anspieltipps:
“Ressurection”, “W.F.Y.I.H.” und “If I close my Eyes”.

Tipp:
Bands wie Soilwork oder Nevermore kommen als Vergleichspunkte in den Sinn. Wobei man schon auf richtig fies gekeifte Vocals stehen sollte.

Bleeding4Metal.de

Es schmerzt, den Big Ben als gefallenes Bauwerk in einer Umgebung von Trümmern aufragen zu sehen. Das düstere und gelungene Cover des neuen Albums der Franken lässt mir zumindest einen Hoffnungsschimmer: Eine Blondine hat überlebt, der Fortbestand der Menschheit sollte also gesichert sein.

Doch wenden wir uns der Musik des Septetts zu, die ich mal mit einem einfachen Wort beschreiben möchte: energetisch. Eine Band mit sieben Mitgliedern ist schon selten, aber in diesem Fall auch Ausdruck der Vielseitigkeit. DIEVERSITY klotzen mit zwei Gitarristen, jeweils einem Bassisten, Drummer und Keyboarder sowie zwei Sängern. Die verschiedenen musikalischen Einflüsse kanalisieren sich in eine nicht ausrechenbare Mischung aus Core, Death und Industrial, wobei dieser Hybrid einem die Wut und Leidenschaft förmlich entgegenwirft. Angepisste Gitarren treffen auf nicht weniger zahme Drums, die durch Aggroshouts, Deathgekeife und Cleangesang in ihrer Achterbahnfahrt unterstützt werden. Die Tastenklänge hängen sich in die Gitarrenstrukturen rein, setzen aber auch eigene Akzente. Die kurzweilige Angelegenheit ist tempogeprägt, aggressiv gespielt und verkörpert recht dominante Core-Elemente. Insoweit bleiben DIEVERSITY auf ihrem Debüt doch berechenbar und müssen noch etwas daran arbeiten, ihrem im Bandnamen verkörperten Anspruch gerecht zu werden. Kein Wunder, dass die Songs im Schweinsgalopp durch die Gehörgänge geprügelt werden und sich richtige Nachhaltigkeit nicht einstellen will. Hier zählt das Gesamtergebnis und da schaffen es die Würzburger, ein recht homogenes Niveau zu halten. Ein wenig Abwechslung hätte sicherlich gut getan und so schafft es nur ‘Just Lies’, bei mir herauszustechen. Manchmal kommt etwas weniger Tempo und etwas mehr Melodie doch ganz gut.

Das Debüt der sieben Jungs ist ein ambitionierter und verheißungsvoller Start, der den weiteren Weg ebnen sollte. Die Entwicklung muss weitergehen, die Stücke ausgefeilter und abwechslungsreicher arrangiert werden, was bei der Anzahl von Köpfen kein Problem darstellen sollte. Mut und Geschick, diesen Weg zu beschreiten, unterstelle ich hiermit und mit der Umsetzung meiner zuvor beschriebenen Punkte wird man zukünftig auch dem Anspruch der Vielschichtigkeit genügen können.

Gesamtwertung: 7 von 10 Punkten
Autor: RJ

HeavyHardes.de

Ein schönes Cover ziert die das Debut Last Day: Tomorrow der Franken DieVersity. Eine dezent gekleidete Blondine steht mit dem Rücken zum Betrachter und schaut selbst auf die Trümmer Londons. Der Titel der Scheibe ist also Programm: Endzeit, Post-Nuklearkrieg-Zeitalter, Apokalypse. Thomas Garos (Voc./Shouts), Bastian Gerfelder (Voc./Shouts), Daniel Heß (Git.), Olav Langer (Git.), Michael Steger (Bass), Chris Walther (Keys) und Dominik Waldorf (Drums) zocken dabei nach Promosheet-Aussage “Modern Art of Metal” und bewegen sich dabei irgendwo zwischen Soilwork, Nevermore und Dark Tranquillity.
Keine Frage, die Songs sind gänzlich gut arrangiert und instrumental routiniert in Szene gesetzt. Das Gesangsduo Garos/Gerfelder sorgt immer wieder für Abwechslung und Dynamik. Der Titeltrack kann dabei als Anspieltipp herhalten, da hier tolle Gitarrensoli gegen ordentlich schiebende Grooveparts gestemmt werden und über das Ganze intelligent der Gesang gelegt wurde. Ein Song wie “Just Lies” jedoch erinnert dann doch zu sehr an In Flames-Material wie “Cloud Connected” oder “Deliver Us”. Alles in allem wird solches ein wenig zum Problem der Scheibe. Der Hörer sieht sich Nummern gegenüber, die ohne Zweifel wohl komponiert und auch ausgereift daher kommen, jedoch kaum den Schluss zu lassen: Ach ja, das sind DieVersity. Aber vielleicht ist der Modern Metal-Sektor mittlerweile einfach auch nur so sehr abgegrast, dass es schlicht nicht mehr möglich ist, eigene Akzente zu setzen. Auf den Ohrwurm “The Other Side” sei aber in jedem Fall noch hingewiesen und unter dem Strich dürfte die Scheibe sicher Anhänger finden.
Zu mehr als vier Punkten reicht es dennoch nicht. Aber: mal sehen, was aus dem Hause DieVersity in Zukunft noch so alles kommt.

Autor: Fuxx

Crossfire-Metal.de

Dieversity wurden 2010 gegründet und bestehen aus sieben melodisch metallischen Typen, die wissen, wie man so richtig die Sau raus lässt. Mit „The Last Day: Tomorrow“ stellen die fetzigen Franken ihre Debüt Scheibe vor, die nur so vor Energie strahlt. Wozu zwei Sänger nützlich sein können zeigen uns Dieversity mit ihrem Duo Thomas Garos und Bastian Gefelder. Die Mischung macht’s. Dieses Album ist alles andere als langweilig. Neben dem absolut fetten Gitarrenbrett von Olaf Langer und Daniel Heß, das einem fast umhaut, treiben die Drums von gerade mal zwanzigjährigen Dominik Waldorf  einen in den Wahnsinn. Auch die Keyboards sind von Chris Walther gut in Szene gesetzt worden. Dezent, doch an den richtigen Stellen in den Vordergrund gesetzt, wie beispielsweise bei „Just Lies“ sehr gut zu hören ist. Über zu wenig „Melodic“ kann man sich hier ebenfalls nicht beklagen, wobei auch dieses Element wohlüberlegt eingebunden worden ist und durch den Gesagt getragen wird. Auch mit Elementen aus dem musikalischen Bereich des Industrials wurde gewerkelt, was dem Titelsong „The Last Day: Tomorrow“ eine ganz einzigartige mystische Atmosphäre gibt. Für das Songwriting ist größtenteils Mastermind und Gitarrist Daniel Heß verantwortlich. Dieversity möchten modern und neu klingen und das gelingt ihnen auch. Ein frischer Wind fegt durch die große Metal Szene. Ich bin gespannt, was uns da noch erwartet.

Note: 7.5 von 10 Punkten
Autor: Denise Schokolowski

Metal4Franken.de

Die Apokalypse ist überall. Während sämtliche Medien diese Thematik schon ausschlachteten, lassen sich auch einige Bands davon inspirieren und bangen in den Tag des Untergangs. DIEVERSITY aus Würzburg treiben das Ganze noch einen Schritt weiter und betiteln mit „Last Day: Tomorrow“ ihr Debütalbum nach dem diesjährigen Weltuntergang.
Musikalisch wird sehr moderner Death Metal geboten, der, durch den ständigen Wechsel von Screams und Shouts zu cleanen Passagen, sehr an Sonic Syndicate erinnert. Dabei gilt jedoch anzumerken, dass sie den Schweden in Sachen Eingängigkeit in nichts nachstehen. Schon der Opener „1408“ geht sofort ins Ohr und brennt sich ein.
Erinnerungen an die ebenfalls modern orientierten SOILWORK, werden unter anderem in „Inside Out“ wach. Hierbei fallen jedoch, neben dem wirklich eingespielten Gesangsduo Thomas Garos und Bastian Gefelder, die perfekt abgestimmten Gitarren auf. Die Riffs sind eingängig und dennoch spielerisch anspruchsvoll, so dass durchgehend für Abwechslung gesorgt ist. Auch die Rhythmusfraktion liefert durchgehend beachtliche Arbeit ab und baut ein solides Gerüst für die Melodien.
Dass die Franken sich vor Einflüssen anderer Bands nicht verschließen, machen sie auch im weiteren Verlauf des Albums deutlich. Mit „Just Lies“, werden Trademarks des Hardcore adaptiert, während „Pathfinder“ zeitweise an das letzte SLIPKNOT Album erinnert und sich in „Resurrection“, durch das Wechselspiel von Gitarren- und Keyboard Soli, CHILDREN OF BODOM bemerkbar machen.
Leider funktioniert dies fast nur in „Resurrection“ so gut. Das Keyboard ist oftmals zu präsent im Sound des Siebeners, so dass die Gitarren überdeckt werden. Hierbei sollte das Instrument eventuell etwas mehr in den Hintergrund gestellt werden, um die Lieder zu ergänzen.
Produktionstechnisch gibt es, bis auf das bereits erwähnte zu laute Keyboard, wenig zu beanstanden. Wenn man bedenkt, dass die Aufnahmen am Computer des Gitarristen entstanden sind, kann man nur den Hut ziehen, da man anderen Produktionen hier in nichts nachsteht. Respekt!
Insgesamt liefern DIEVERSITY mit „Last Day: Tomorrow“ den Beweis ab, warum sie gleich mit ihrem Debütalbum einen Plattenvertrag unterzeichnen konnten. Moderner Metal wird gekonnt in Szene gesetzt und man kann sicherlich noch einiges von den Franken erwarten.

Gesamtwertung: 8/10
Autor Samir

Hooked-On-Music.de

Ok, das war wohl nix, mit dem Weltuntergang im Jahre 2012, was allerdings die meisten von uns durchaus verkraften konnten. DIEVERSITY hängt sich aber noch mal an dem Thema auf und bietet mit „Last Day: Tomorrow“ den passenden Soundtrack dazu. Der tönt hier in einer Mischung aus Modern Metal und Metalcore aus den Boxen (ich schätze ja eher, dass die Musik zur Apokalypse längst von den SCORPIONS verfasst wurde, die den Weltuntergang dann auch persönlich pfeifend einleiten werden). Das bewährte Prinzip mit den gedoppelten Vocals (grimmiges Strophengebrülle und cleaner Refrain) kommt hier auch zum Tragen, so dass sich Freunde des Genres, die auf SLIPKNOT oder SOILWORK abkönnen, auf sicherem Terrain fühlen dürfen.

Interessant finde ich, dass die Franken großflächig den Keyboards Raum geben, das mag zwar die beinharten Gitarrenjunkies gelegentlich stören, gibt dem Ganzen aber einen kleinen Stoß in Richtung Prog Metal und gibt auch mal etwas Luft im Dauergeballer (Resurrection). Überhaupt vergeht die zeit beim Anhören wie im Flug, was nicht nur an der etwas überschaubaren Spieldauer, sondern vor allem an der Vielseitigkeit der Scheibe liegt: DIEVERSITY verweben Death-, Thrash-, und wie erwähnt Prog-Elemente mit Nu Metal und Industrial und gießen alles in eine durchaus passende Form.

Schön ist auf jeden Fall, dass sich die sieben (!) Jungspunde etwas trauen und nicht nur auf Nummer-Sicher-Melodic-Metalcore gehen, sondern wirkliche Ambitionen spürbar sind. Und au der Bühne dürfte bei diesem Package auch mächtig die Luft brennen. Also, Augen und Ohren auf für DIEVERSITY, damit man die Zeit mit guter Musik nutzen kann, wenn der Weltuntergang hoffentlich noch etwas auf sich warten lässt.

Autor: Ralf Stierlen

Music-on-net.com

Was ist das bloß für eine Band  - DieVersity? Das Cover ihres Debutalbums vermittelt alles andere als Hoffnung, eher Weltuntergangs- und Endzeitstimmung, wie sie der eine oder andere von uns als ein vielleicht eher unfreiwillig abgespeichertes Bild aus amerikanischen Blockbustern mit sich herumtragen mag. Vor uns scheint Big Ben in London in die Knie gegangen zu sein, eine Blondine steht, uns ihren Rücken zukehrend, inmitten einer Trümmerlandschaft. Der Himmel düster, vereinzelt lodert noch Feuer in den riesigen Schuttbergen.

Sicherlich wird hier kein Ort zum Wohlfühlen skizziert, sondern  eine eher gegenteilige Atmosphäre erzeugt. Dennoch brennt sich uns auch dieses Bild sofort ein und weckt unsere natürliche Neugierde. Wie sieht die Blondine wohl von vorne aus? Aber viel wichtiger noch, wie klingt dieses Erstlingswerk der fränkischen Band Dieversity?

Die Band selbst nennt ihren eingeschlagenen musikalischen Weg selbstbewusst The Modern Art Of Heavy Metal. Nun – Heavy Metal ist eigentlich nichts Neues, gibt es alles schon, auch wenn uns die einschlägigen Fachmagazine regelmäßig anderes glauben machen wollen.

Auch Dieversity erfinden hier das Rad sicherlich nicht neu. Sie setzen allerdings dort geschickt an, wo Metal-Rock allzu oft in einer unerträglichen Lärmkulisse unterzugehen droht und dem nicht leidensfähigen Zuhörer nur noch die Flucht aus dem Raum oder der “Off-Schalter” am heimischen Verstärker hilft.

Die Band versteht es genau in diesen kritischen Momenten den Schalter umzulegen und die geradezu bellenden “Shouts” ihrer beiden gesanglichen Speerspitzen in versöhnliche Passagen übergehen zu lassen.  Das natürliche Zusammenspiel der beiden Stimmen von Thomas Garos und Bastian Gerfelder ist wirklich bemerkenswert. Insofern schafft die Band schon mit ihrem Erstling – spielerisch reif – den Brückenschlag zwischen Metal-Rock und Melodic-Rock.

Die zehn Songs des Albums stammen überwiegend aus der Feder von Daniel Heß, der die Band an der Rhytmusgitarre zusammen mit Olav Langer an der Leadgitarre, mit Dominik Waldorf am druckvoll gespielten Schlagzeug, Michael Steger am Bass und den Tastenakrobaten Christian Walther durch eine rauhe und ungemütliche, aber ebenso hörenswerte Trash-, Metal-, Death-, Prog-, Industrial-Rock-Szenerie führt. Ein gelungener Balanceakt zwischen hartem ungeschliffenem Rock und maßvoller Eingängigkeit.

Das Album ist kein Ultra-Longplayer, dafür sitzen die drei bis gut vierminütigen Songs und haben, das erscheint mir auf diesem Sektor besonders wichtig, bereits Wiedererkennungswert.

Man darf also gespannt sein, wie die Band ihr Programm demnächst auf der Bühne präsentiert. Bis dahin muss man sich mit den digitalen Tonträgern begnügen.

Das Album wird seit dem 14. Dezember 2012 in den einschlägigen Online-Shops angeboten. Doch Vorsicht: Der aurale Verzehr kann durchaus Suchtprobleme auslösen!

Autor: Gerald Langer

MyRevelations.de

DIEVERSITY aus Würzburg veröffentlichen mit „Last Day: Tomorrow“ ihr Debüt in der Kategorie Melodic Metal. Ganze sieben Männer zählt die Mannschaft mit zwei gleichwertigen Sänger, welche beide durch klare und geschriene Passagen die zehn Tracks äußert abwechslungsreich gestalten. Die Grundstimmung der Platte ist sehr energiegeladen und wuchtig, die Songs werden mit einem solchen Druck durch die Boxen gehauen, dass man oben und unten vergiss. Als nächsten eher außergewöhnlichen Faktor kann man das Keyboard betrachten, da es stellenweise fast virtuos durch die Songs knattert, sodass das Ganze auf dem Papier schon mal sehr verlocken wird. Der Haken bei der Geschichte ist, dass manchmal einfach zu viele Einflüsse auf die einzelnen Stücke wirken wollen. So wird der Hörer von einer Genre Ecke zur nächsten geschmissen und fühlt sich vielleicht leicht verirrt in dem ganzen Gewimmel. Genau da liegt auch die Schwierigkeit einer gekonnten Mischung der Zutaten, die Songs abwechslungsreich und gleichzeitig nachvollziehbar zu gestalten.
Abschließend ist „Last Day: Tomorrow“ auf keinen Fall eine schlechte Platte, die Jungs beherrschen ihre Instrumente. Fette Gitarrenriffs werden in vielschichte Strukturen gepackt und von guten Gesangstimmen geführt. Jedoch waren mir die ganzen musikalischen Einflüsse manchmal einfach zu viel, sodass ich nicht ganz einig mit dem Stil der Würzburger werden will. Wer aber abwechslungsreiche Metal mag, kann DIEVERSITY mal antesten. Vielleicht findet sich ja ein Fan.

Gesamtwertung: 9/15
Autor: Johannes Albert

Musix

Selbstbewusst nennt DIEVERSITY ihre Musik „The Modern Art Of Heavy Metal“. Doch so ganz unrecht hat die Band mit diesem Statement nicht. Auf ihrem ersten Album „Last Day: Tomorrow“ schaffen es die sieben Rocker die verschiedensten Richtungen und Eigenheiten des Metals zu kombinieren. Von Heavy bis Melodic Metal bieten die Franken dem Zuhörer mit ihren zehn Eigenkompositionen einen abwechslungsreichen und vor allem gelungenen Metal-Mix. Zudem machen die beiden Frontsänger der Gruppe all diese Songs zu absoluten Unikaten. Die Stimmen der zwei Leadsänger ergänzen sich dabei perfekt. Damit schafft DIEVERSITY etwas Besonderes, etwas Eigenes, was nur wenige andere Formationen zu bieten haben.

Games & More

Sieben wütende Männer donnern durch ein Debütwerk, das es in sich hat. Fette Riffs, knallharte Blast-Beat-Attacken und zwei Sänger, die sich zu einem wahren Soundinferno ergänzen. Das intelligente Songwriting macht die Scheibe auch langfristig interessant. Abwechslungsreicher kann harte Musik kaum sein.

Gesamtwertung: Sehr Gut

Metal-Temple.com

DIEVERSITY is band from Würzburg in Germany and have been playing a modern type of Metal. Consisting of seven members, these guys have been grooving since 2010. “Last Day Tomorrow” comes as their debut album with 10 energetic songs that was recently released.

“Just Lies” has been my favorite of the pack. It imparts with a fine compliment of keyboards, strong guitar riffs, enchanting guitar solo, & masterful bass demonstration by Michael Steger providing an abnormal climate. A perfectly charming, memorable, and melodic singing mixed with foul screaming on the chorus kind of like romance engulfed by anger and brutality. On “Last Day Tomorrow” drummer Dominik Waldorf delivers one of his best performances. This is a kick ass track with a wonderful chorus. No doubt that this particular modern drop, following the great guitar lick, will entice every listener, enlivening the moment.

One of the band greatest aspects is the co-vocals by the two frontmen. Thomas Garos, who has his clean vocals and powerful shouts abilities, and Bastian Gerfelder who holds melancholy like an expert sharing his emotions along with a few shouts. This duo is picture perfect. “1408”, a decisive opener, is like a ticking time bomb about to blow with strapped riffing manned by the two axemen, Daniel Heß and Olav Langer adding to the great rhythm section. The song itself is a mere modern Metal output, more closely to the realms of Metalcore, straight punch to the face. “Pathfinder” continues the excitement yet with such a memorable chorus entry next to hook laden guitaring and blasting drums. A bit more dynamic, between good and evil, is “If I Close My Eyes” charming with the same characteristics as the former. “Inside Out” strikes hard yet with a measure of electronic add-ons. “W.F.Y.I.H.” is a low tuned guitars scorcher with an unforgiving antagonism, displaying a mood of anxiety and a profound peak moment of an exciting soloing. Sound of keys here give mood of anxiety. Gentle sound of keys is fine connect with scream and clear singing in “Resurrection” takes aggression to the next level whilst “The Other Side” is the exact opposite with great clean vocals and amazing keyboard solo playing by Chris Walther. A melodic form of brutality joins on “These Words”, very powerful track to close down this album. I suppose everyone can’t wait for the next step of the art of Metal these young Germans.

“Last Day Tomorrow” is an extraordinary showcase of ruthlessness, melody, fine themes and great display of musical skills. This band combines and mix elements of Death, Thrash, Heavy, Progressive, Metalcore, Industrial and Nu Metal. The music of these seven young Metalheads will be really nice for fans of such bands as: SLIPKNOT, SOILWORK, TRIVIUM, CHILDREN OF BODOM, ILL NINO, GODSMACK or DISTURBED. Just feel the power of youth with massiveness of the music of this CD. I will wait patiently for a follower.

Gesamtwertung: 8/10
Autor: Katarzyna Zakolska

BattleHelm.com

DIEVERSITY
“Last Day: Tomorrow”
(7Hard)
O’boy! Somebody has thought really hard to come up with this band name. And no, I’m not being sarcastic. With a name that cool this better be some really great metal otherwise all the thought that went into the band name will be lost. There is a slight melodeath feel to this. I had kinda expected this to be more along the lines of Pink Cream 69 or bands that are way more traditional heavy metal. But this turned out so much heavier and with so much bite that I would like to place this alongside Soilwork and Sonic Syndicate. Don’t know what the scene is like for this kind of metal today but there is always room for good metal and good is what “Last Day: Toworrow” is.

Anders Ekdahl

Hallowed.se

Last Day: Tomorrow. That doesn’t sound too well but considering that this was said several months ago it by this German septet, it would appear as though their prophecy was wrong. The band called Dieversity is a septet and the label seems to do a thing about them being two singers like that was something different (I can think of at least five melodic death metal bands that are the same right this minute). Different, yet modern it was said. Also it was going on about they keys and the young drummer and statements of talent and all of that things that label says. It is their debut album and it has a great looking cover artwork. Then we note that it is melodic death metal, not the most sensible genre and not the one with the most amount of interesting and clever bands either. Still, there are always room for surprises and this band might just be what the doctor ordered for the genre.
They do offer a highest quality production with excellent sound and at times some really fascinating keyboard parts. There are some metalcore traces, and the talk is also of prog and maybe the keyboard stuff can be said to be progressive but to be honest it is all in all a melodic death metal album that isn’t that different from any other out there. The dual singer thing begs for a question: what double singers? I thought it was the same guy so it is kind of a wasted space to use two if I am honest. And neither of the singer is good either, not bad though I have to add to that. Ordinary singers, excellent sound, typical melodic death metal, some great keyboard stuff is how we can describe this. At least it is a quality production if nothing else.
The album itself feels a bit like something showing a bit of potential but not really living up to it. The band’s got some excellent stuff like some keyboards parts here and there and the great sound, then they ruin it by ordinary vocals and a cowardly approach to song writing which make them end up with a rather ordinary album despite its many benefits. And why the two singers? I think it looks stupid on the stage and not really necessary when there is nothing when hearing the album that suggests they should have used two singers. A waste of space.
I think that this is an album that has introduced us to a great band, or a great band to be as it would be more correct to say. They show lots of potential but they should have been a bit more courageous when writing their songs, as I think they stick too much to the melodic death metal concept. A decent album, not really that exciting and albeit it is a good listen it will never make any bigger impression on anyone with lots of experience of the melodic death metal genre. Dieversity clearly has what it takes, it is just a matter of showing it and they they don’t quite do that and leave us with a decent death metal album.

Rating: 4/7
Reviewer: Daniel Källmalm

Rock-Metal-Essence.com

Debutto assoluto per i tedeschi Dieversity, Last Day: Tomorrow è un interessante album di modern metal pubblicato sul finire del 2012 dalla label 7Hard.

Finalmente un esempio di metal minestrone che abbia un senso logico. I Dieversity, come molti altri gruppi di questi anni recenti, cercano sostanzialmente di suonare in un unico pacchetto tutti i generi metal che vi possiate immaginare, con l’intento (diciamo noi) di attrarre più pubblico e supporters possibili. L’idea può essere opinabile, io stesso sono un sostenitore della musica ad un unico e solo orizzonte, però bisogna ammettere che il risultato è assolutamente buono, con influenze metalcore, progressive, death metal, thrash metal, groove metal, melodic metal e persino qua e la heavy e power metal, che si intrecciano tra loro con stile, coerenza e intelligenza. E tutti i 7 (!!!) componenti hanno ognuno una ragione d’essere all’interno del gruppo e almeno un momento loro dedicato per mettersi in mostra.

Partiamo dai cantanti: Thomas Garos e Bastian Gerfelder (non chiedetemi chi dei due canti pulito, chi urlato) si gettano entrambi in una buona prova vocale, con belle linee sia clean che growl che ben si compensano e combinano tra loro. Alle chitarre Daniel Heß e Olav Langer macinano ottimi riff, vari, ispirati e molto buoni anche sugli assoli. Michael Steger al basso addensa i suoni di ottimo groove, Chris Walther alle tastiere colora le canzoni con tappeti interessanti quanto originali, e Dominik Waldorf alla batteria chiude l’insieme con un ritmo sempre preciso e martellante.

IN PAROLE POVERE..

Se vi piace il metal moderno provate a dare un ascolto a questi giovani tedeschi. Ma state alla larga da questa musica voi amanti dei generi classici, vi provocherete ulcere e nervosismi.

Gesamtwertung: 76/100